Mit dem Dachzelt durch die Simpson Desert
Tanami Light Dachzelt von Gordigear auf Auto mit Markise Auto mit Dachzelt zusammengeklappt neben Wegweisern in Australien Dachzelt auf Auto in der Australischen Wüste Dachzelt auf Auto in Australien neben einem überdachten Picknickplatz in der Wüste Dachzelt Tanami Light am Boden aufgestellt
Teresa Dufter

Mit dem Dachzelt durch die Simpson Desert

Mit dem Dachzelt durch die Simpson Desert: Ein Australien-Abenteuer

Die raue Schönheit Zentral-Australiens stellt jeden Outdoor-Enthusiasten auf die Probe. Mit dem richtigen Equipment wird selbst die unwirtliche Simpson Desert zum unvergesslichen Abenteuerparadies. Gordigear bietet als Spezialist für robuste Outdoor-Ausrüstung genau das, was Overlander für extreme Bedingungen benötigen. Wir haben uns auf langlebige Campinglösungen spezialisiert, die weltweit unter härtesten Bedingungen bestehen – vom australischen Outback bis zu europäischen Bergregionen.

Dachzelt-Abenteuer im australischen Outback

Ein Toyota Landcruiser Prado bahnt sich seinen Weg durch die rötlichen Sanddünen Zentral-Australiens. Auf dem Dach: die perfekte Kombination aus Leichtigkeit und Stabilität. Vor jeder Reise sollten Abenteurer die Herstellerangaben zur dynamischen und statischen Dachlast ihres Fahrzeugs prüfen. Dabei gilt es zu beachten, dass auch das Gewicht der montierten Dachträger in die Gesamtlastberechnung einfließt.

Die flexiblen Schattenspender bieten nach langen Fahrten durch die Hitze willkommenen Schutz vor der sengenden Sonne. Besonders bei Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke wird der schattige Rückzugsort zur Überlebensfrage.

"Hi, ich dachte mir ich schick Euch eine Nachricht um Euch wissen zu lassen dass das Zelt auf unserem Trip gut war. Wir sind damit durch die Simpson Desert und nun nehmen wir es als Bodenzelt in Alice Springs her. Wir sind 7 Tage am selben Ort geblieben und da haben wir es einfach vom Dach genommen und auf ein paar Backsteine gestellt."

Die Simpson Desert: Wildnis pur im Herzen Australiens

Die Simpson Desert erstreckt sich über 170.000 Quadratkilometer zwischen dem Northern Territory, Queensland und South Australia. Nein – eigentlich noch viel weiter, bis tief ins Herz jedes Abenteurers. Mit über 1.100 parallel verlaufenden Sanddünen stellt diese Region selbst erfahrene Offroader vor echte Herausforderungen.

Drei bekannte Highlights stechen besonders hervor: Der Big Red Sand Dune markiert den beeindruckenden östlichen Eingang zur Wüste und testet mit seinen steilen Hängen Fahrzeug und Fahrer. Der Poeppel Corner bildet den exakten Grenzpunkt zwischen drei australischen Bundesstaaten. Das Purnie Bore bietet mit seinen natürlichen Quellen eine willkommene Erfrischung inmitten der Trockenheit.

Weniger bekannt, aber nicht minder faszinierend sind die versteckten Juwelen der Region: Die Approdinna Attora Knolls – heilige Stätten der Aborigines – ragen als mystische Kalksteinhügel aus der Ebene. Der Eyre Creek verwandelt sich nach Regenfällen in ein blühendes Paradies, wo tausende Vögel Rast machen.

Für die anspruchsvolle French Line, die bekannteste Offroad-Strecke durch die Simpson, sollten Reisende mindestens drei Tage einplanen. Der Madigan Line im Norden bietet einen weniger frequentierten, aber technisch anspruchsvolleren Weg durch die Wüste. Befahrbar sind diese Strecken ausschließlich mit allradgetriebenen Fahrzeugen und entsprechender Ausrüstung.

Praktische Tipps für die Simpson Desert Durchquerung

Die Straßenverhältnisse in der Simpson Desert bestehen hauptsächlich aus Sandpisten und Dünenübergängen. Für Benzin sollten Reisende ausreichend vorsorgen – die nächste Tankstelle liegt oft hunderte Kilometer entfernt. Mt. Dare im Westen und Birdsville im Osten bieten letzte Tankgelegenheiten vor der Wüstendurchquerung.

Wasserstellen sind rar. Mindestens fünf Liter pro Person und Tag plus Notreserven sind zwingend erforderlich. Wildcamping ist erlaubt, erfordert jedoch absolute Rücksichtnahme auf die empfindliche Natur. Abfälle müssen komplett mitgenommen werden.

Tierbegegnungen beschränken sich meist auf Echsen, Dingos und zahlreiche Vogelarten. Schlangen sollten respektvoll aus dem Weg gegangen werden. Vor allem in den Sommermonaten können Temperaturen auf über 50 Grad Celsius steigen – dann ist die Durchquerung lebensgefährlich und nicht zu empfehlen.

Für jede Durchquerung der Simpson Desert wird eine Genehmigung benötigt, erhältlich beim Department of Environment and Natural Resources. Die Gebühren fließen in den Erhalt dieses einzigartigen Ökosystems. In der Nähe von Alice Springs bietet der MacDonnell Range Holiday Park komfortable Stellplätze nach tagelangem Offroad-Abenteuer.

Dachzelt-Flexibilität: Vom Fahrzeug zum Bodenzelt

Besonders praktisch für längere Aufenthalte zeigt sich die Vielseitigkeit moderner Übernachtungslösungen für Fahrzeugdächer. Wie Tony beschreibt, lassen sich die Schlafkabinen problemlos demontieren und als Bodenzelt nutzen. Dies bietet mehrere Vorteile: Das Fahrzeug bleibt tagsüber mobil für Erkundungen, während der Campingplatz gesichert ist. Die erhöhte Position auf improvisierten Unterlagen – in Tonys Fall Backsteine – verbessert die Isolation gegen Bodenfeuchtigkeit und Kriechtiere.

Zusätzlich profitieren Reisende von der Kombination mit mobilen Schutzräumen, die den Wohnkomfort erheblich steigern. Für längere Reisen bringen diese Erweiterungen ein Stück Heimat in die Wildnis – vom privaten Duschzelt bis zum geschützten Küchenbereich.

Die beste Reisezeit für Zentral-Australien

Die Durchquerung der Simpson Desert ist nur zwischen April und Oktober empfehlenswert. In den australischen Wintermonaten Juni bis August sinken die Nachttemperaturen auf unter 0 Grad Celsius, während tagsüber angenehme 20-25 Grad herrschen. Der Vorteil: weniger Fliegenplage und deutlich reduzierte Hitzegefahr.

Zwischen November und März bleibt die Simpson Desert aus Sicherheitsgründen offiziell geschlossen. Heftige Regenfälle können Pisten unpassierbar machen. Die plötzlichen Sturzfluten verwandeln ausgetrocknete Flussbetten binnen Minuten in reißende Ströme.

Ausrüstungsempfehlungen für Zentral-Australien

Neben einem zuverlässigen Dachzelt und einer robusten Automarkise gehören weitere Ausrüstungsgegenstände zur essentiellen Packliste: Mindestens zwei Ersatzreifen, Sandbleche, ein leistungsstarker Kompressor und eine Satellitenverbindung für Notfälle. Die extreme Abgeschiedenheit verzeiht keine Ausrüstungsfehler.

Die Kombination aus leichtem Dachzelt und seitlich montierter Markise hat sich für Tony auf seiner Reise durch das Outback besonders bewährt. Nicht zu schwer für die langen Offroad-Passagen, dennoch robust genug für die extremen Bedingungen – vom scharfkantigen Spinifex-Gras bis zu plötzlichen Staubstürmen.

Alternative Routen durch Zentral-Australien

Wer die Herausforderung der Simpson Desert scheut, findet in Zentral-Australien zahlreiche alternative Reiseziele. Der Mereenie Loop zwischen Alice Springs und Kings Canyon bietet spektakuläre Landschaften bei moderater Offroad-Herausforderung. Der Oodnadatta Track folgt einer historischen Eisenbahnlinie durch faszinierende Mondlandschaften. Der Tanami Track verbindet das Northern Territory mit Western Australia durch eine der abgelegensten Regionen des Kontinents.

Perfekt ausgerüstet für jedes Abenteuer

Die Erfahrungen unserer Kunden bestätigen, worauf wir seit über 20 Jahren Wert legen: Outdoor-Ausrüstung muss extrem belastbar sein und gleichzeitig praktischen Mehrwert bieten. Unsere Produkte entstehen aus der engen Zusammenarbeit mit Reisenden wie Tony, die uns regelmäßig wertvolles Feedback geben.

Entdecken Sie jetzt unsere speziell für extreme Bedingungen entwickelten Campinglösungen und starten Sie Ihr eigenes Outback-Abenteuer. Mit der richtigen Ausrüstung wird selbst die Durchquerung der Simpson Desert zum unvergesslichen Erlebnis – ob auf dem Toyota Landcruiser Prado oder einem anderen geländetauglichen Fahrzeug.

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